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Im 3. Teil des Bibelworkshops “Auf der Suche nach Gott” habe wir uns mit (dem Schluss) der Rede des Paulus in Athen beschäftigt. Paulus erklärte den Athenern, dass jetzt die Zeit gekommen sei, Gott (besser) kennen zu lernen. Das gilt auch für uns heute.

  • Will ich diese Chance nutzen?
  • Wenn ja, wie kann ich denn Gott (besser) kennen lernen?

Dazu machen wir einen großen zeitlichen Sprung zurück in die Zeit als Babylonien zu einer Weltmacht wurde (ca. 600 v. Chr.).

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Hier ein kurzer Abriss der Geschichte (siehe Das große Handbuch zur Bibel):

612 v.Chr. wird Ninive, die Hauptstadt Assyriens (nördlich von Assur) von Babylon erobert.

609 v.Chr. versucht das ägyptische Heer den Assyrern kurz vor dem militärischen Zusammenbruch zur Hilfe zu eilen. Josia, der König von Judäa stellt sich den Ägyptern entgegen und fällt im Kampf. Bei seiner Rückkehr aus Assyrien setzt Pharao Necho den neuen König Johas ab und Jojakim auf den Thron.

605 v.Chr. erleidet das ägyptische Heer eine Niederlage gegen Nebukadnezzar von Babylonien.

604 v.Chr. unterwirft Nebukadnezzar syrische, judäische und philistische Städte.

598 v.Chr. verbündet sich Judäa mit Ägypten, woraufhin babylonische Truppen Jerusalem angreifen.

597 v.Chr. stirbt der jüdäische König Jojakim und Jerusalem wird nach zweimonatiger Belagerung von den Babyloniern eingenommen. Der neue König Jojachin wird zusammen mit seinem Hofstaat, eine Gruppe Priester und einige Propheten nach Babylon deportiert.

Verschleppung der besiegten Judäer nach Babylon (© Tyndale House Publishers)

Verschleppung der besiegten Judäer nach Babylon (© Tyndale House Publishers)

Die Juden waren in einer hoffnungslosen Situation. Sie waren von den Babyloniern besiegt und in ein fremdes und zudem feindliches Land verschleppt worden. Ihr Gott hatte ihnen offensichtlich nicht geholfen.

Die Juden im Exil wussten zwar, dass sie selbst Schuld daran waren, da sie sich von Gott abgewandt hatten und nicht auf Seinen Propheten Jeremia hörten. Aber was sollten sie jetzt tun? Würde Gott ihnen nochmals aus dieser Situation heraushelfen?

Daraufhin lässt Gott den im Exil lebenden Juden durch den Propheten Jeremia Folgendes mitteilen:

11 Denn ich, ich kenne meine Pläne, die ich für euch habe – Spruch des Herrn -, Pläne des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben. 12 Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch. 13 Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, 14 lasse ich mich von euch finden – Spruch des Herrn. Ich wende euer Geschick und sammle euch aus allen Völkern und von allen Orten, wohin ich euch versprengt habe – Spruch des Herrn. Ich bringe euch an den Ort zurück, von dem ich euch weggeführt habe. (Jer 29,11-14/EÜ)

Gott sagt also sinngemäß: Ich weiß sehr wohl was ich mit euch vorhabe. Es sieht zwar momentan so aus, als ob ich für euch nur Unheil bringen will. Aber nein! Eigentlich will ich euch Gutes tun. Ich will euch aus eurer schrecklichen Lage befreien und euch eine gute Zukunft schenken.

  • Was sind aber Seine Bedingungen hierfür?

Dass die Juden zu Ihm beten! Er möchte , dass sie Ihn von ganzem Herzen suchen! Dass sie ehrlich an Gott interessiert sind!

Dann wird Er sich von ihnen (wieder) finden lassen. Dann wird Er ihr Schicksal wieder zum Guten wenden und sie wieder an dem Ort sammeln von dem sie versprengt wurden.

Dies ist nicht nur eine Geschichte der Vergangenheit. Es betrifft uns auch heute. Gottes Herz und Zusagen ändern sich nicht. Gott will auch heute noch das Schicksal der Menschen vom Schlechten zum Guten wenden. Er will uns eine Hoffnung schenken.

  • Wie geht es dir zur Zeit?
  • Hast du eine Hoffnung auf ein „gutes“ Leben?
  • Glaubst du das, was Gott hier verspricht?
  • Willst du es mal ausprobieren?

Dann fange an, dich wirklich für Gott zu interessieren! Dann fange an ihn zu suchen, und zwar von ganzem Herzen!

Das Wertvollste im Leben ist eine Beziehung zu Gott.

  • Was bist du bereit dafür zu tun?

Um herauszufinden was es praktisch heißt, Gott von ganzem Herzen zu suchen, empfehle ich Weisheit 1,1-15 zu lesen.

Hier geht es weiter zum 5. Teil des Bibelworkshops.

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